Deliktfall HC Davos

Was sich seit Oktober 2019 in Sachen «Sponsoring Dr. Buser» abspielt, ist einmalig. Gaudenz Domenig erscheint im Zwielicht!


 

September / Oktober 2019

Der Agent Jens Keel (Agentur sportsemotion AG) ruft Dr. Buser an und bietet ein Sponsoring im Umfang von ca. CHF 10'000'000 an. Es könnten in der Eishalle Davos eventuell klassische Konzerte aufgeführt werden, was wegen der Nähe zum World Economic Forum WEF äusserst attraktiv wäre. Laufzeit könnte 5 bis 10 Jahre sein.

Mitte November 2019

Man stellt gemeinschaftlich fest, dass Konzerte in der Eishalle nicht möglich sind. Es wird die Idee entwickelt, dass der HC Davos für Dr. Buser ein eigenes Konzerthaus auf seinem eigenen Terrain im Sicherheitsbereich des WEF baut, in dem während des Spengler Cups und – viel, viel wichtiger – während des WEF je ein klassisches Konzert durchgeführt werden kann. Mangels Bewilligungen für eine dauerhafte Überbauung müsse das Konzerthaus während der zehn Monate des Nicht-Betriebs zerlegt werden. Offenbar hatte die Behörde signalisiert, dass sie nur eine temporäre Bewilligung für ein solches Bauvorhaben geben könne und das Konzerthaus während der meisten Zeit des Jahres wieder abgebaut werden müsse. Zu budgetierende Kosten wurden angesichts dieser Umstände immer höher und der Sponsoringbetrag musste einschlägig mehrmals angepasst werden. Im Vorfeld hatte Gaudenz Domenig erklärt, den Landammann Tarzisius Caviezel von dieser Idee der Konzerthalle überzeugen zu müssen. Er meldet schliesslich gegen Mitte November 2019, Herrn Caviezel auf einem Jagdausflug für die Idee gewonnen zu haben. Man habe bereits gemeinschaftlich Modularsysteme studiert, die sich für die Konstruktion der Konzerthalle eignen könnten. Man war sich angesichts der geforderten Qualität der Konzerte einig, dass eine äusserst anspruchsvolle und kostspielige Bestuhlung und Akustik ebenfalls voll auf Kosten des HCD erstellt werden müsste. Dr. Buser liess sich vertraglich zusichern, einen Akustiker bestellen zu können, der an die Qualität der Einrichtung höchste Ansprüche stellte. «Wir müssen für diese Konzerthalle eine neue Halbtagstelle schaffen», sagte Domenig am Schluss eines Gesprächs.

Im Hinblick auf die Pressekonferenz vom 30. November wurde dann der Vertrag redigiert und unterzeichnet. Im Anhang dieses Vertrags finden sich Skizzen der zu erstellenden Hallen-Logos und erste Ideen für die Konzerthalle.

30. November 2019

An der Pressekonferenz bestätigen sowohl Gaudenz Domenig wie auch Tarzisius Caviezel, dass die Durchführung klassischer Konzerte ein schönes «Abenteuer» sei, das man unbedingt angehen wolle. Die beiden Herren versprechen (!) dort nochmals die Durchführung. Einzig aufgrund dieses Versprechens hat Dr. Buser in der Woche vor dem 30. November 2019 den geforderten Betrag über 3.175 Mio. CHF als Vorleistung auf das Konto des HCD der Graubündner Kantonalbank bezahlt.

Noch am Morgen des 30. November hatte der HC Davos eine 'Medieninformation'  an etwa 200 Journalisten verschickt. Darin stand, dass die Buser World Music Forum Foundation eine Kulturpartnerschaft mit dem HC Davos eingegangen sei. Gaudenz Domenic bestritt im Sommer 2020 die Existenz dieses Mitteilung und erklärte, er hätte den Namen der Stiftung nicht gekannt und deshalb Logotafeln nicht bestellen und an der Halle anbringen können.

Dr. Buser war über Wochen punkto der  Idee des Ausrichtens von grösseren Vorauszahlungen zurückhaltend. Gaudenz Domenig bemerkte allerdings, dass Dr. Buser von der Idee des Konzerts während des WEF dermassen begeistert war, dass er geneigt war, eine recht hohe Summe als Quasi-Vorschuss locker zu machen. Es waren schlussendlich nach stufenweisen Erhöhungen 3'150'000 Franken.

 

Vom 30. November bis 15. Dezember 2019

 

Nach der Begeisterung der erfolgreichen Verhandlungen und der Pressekonferenz muss bei Gaudenz Domenig rasch Ernüchterung Platz gegriffen haben. Vertiefte Erkundigungen bei der Behörde liessen ihn ahnen, dass das Vorhaben ‘Konzerthalle’ wohl gar nicht realisierbar war. Einen Moment lang schien es ihm noch möglich, die Halle zwecks Reduktion der grossen Kosten zu ‘übersommern’, dann gab es aber wohl Absagen, und die Zusage Caviezel kam ins Wanken. Domenig hätte sich da hinstellen, Dr. Buser sein Dilemma erklären und um Rückabwicklung des Vertrages bitten müssen. Er wollte sich aber wohl die Illusion bewahren, einen äusserst lukrativen Vertrag abgeschlossen zu haben, konnte sich nicht durchringen und liess die Sache im Ungewissen. Unglaublicherweise ergriff er aber die Flucht nach vorn und zahlte dem Vermittler sportEmotions den weit überrissenen Betrag von  CHF 1.6 Mio. Briefausschnitt Domenig.

 

Nun erschienen auch die "Leichenschänder". Der Winterthurer Journalist Marc Iseli fühlte sich ermuntert, auf Dr. Buser einzuhacken. Diese offenbar frustrierte Figur hatte sich bei Dr. Buser im November 2019 über dessen Wohnverhältnisse erkundigt und erhielt eine detaillierte Auskunft. Iseli bemerkte, dass Dr. Buser in Zürich eine sehr luxuriöse Ferienwohnung hatte, und der Neid frass ihn auf. Er erfand, die Zürcher Steuerbehörden hätten ein Verfahren gegen ihn eröffnet und würden ihn verfolgen. Zum grossen Ärger der Nachbarn brachte er im BLICK ein grosses Bild der Villa und scheute auch nicht davor zurück, den deutlich als privat gekennzeichneten Bereich mit Briefkasten und Klingelleiste zu publizieren. Der öde Kerl hatte offensichtlich noch nie gehört, dass Hausfriedensbruch ein Straftatbestand ist.

Flavia Schlittler, offenbar auch eine Protegé der bald sterbenden Ellen Ringier vom bald sterbenden 'Blick' , verstieg sich in ihren Spiesserträumen zur Vorstellung, Königin Silvia von Schweden sei entsetzt gewesen, weil ihr Dr. Buser beim Empfang zum Conlydra Zürich die Hand auf die Schulter gelegt hätte. Um dies als Unsinn zu erkennen, hätte es genügt, wenn sie sich das Video zur anschliessenden Danksagung der Königin in der Halle angeschaut hätte. Dort strahlt die Königin Buser herzlich an. Es ist bekannt, dass sie solches Unliebsamen gegenüber gezielt nicht tut. So hat sie sich geweigert, mit einer der Schandfiguren des jüngeren Journalismus gemeinsam aufzutreten - den kulturlosen Flegel Thomas Gottschalk.

Dr. Buser und andere haben Iseli mehrmals aufgefordert, sich zu rechtfertigen. Er verweigert jeden Kontakt. Wahrscheinlich sagt er sich, eine Verurteilung durch den Strafrichter tue ihm nichts an, da er ohnehin kein Geld hätte und Strafen nicht bezahlen könne. Dass er als proletarischer Prolet keine Ahnung von den Sorgen eines Finanzdienstleisters hat (Dr. Buser ist Vermögensverwalter), muss man ihm wohl nachsehen. Der Millionenschaden, der Dr. Buser durch diesen Akt der Kreditschädigung entstanden ist, wird er niemals ausgleichen können. Vielleicht aber der BLICK. Ellen Ringier hat Reserven. Sie hat sich in guten Zeiten viele Millionen unter den Nagel gerissen.

 

Auch am Symposium in Basel vom 7. Dezember 2019 tauchten "Journalisten" auf, die krass respektlos waren und die das Geschehen gezielt negativ kommentierten. Dr. Buser sagt "überflüssige Flegel" und will besser keine Namen erwähnen.

26. Dezember 2019

Am 26. Dezember 2019 kommentierte Domenig auf dem Sender MySports One auf die Frage nach Buser einem Journalisten gegenüber sinngemäss: «Wir verurteilen den Sexisten Dr. Buser, nehmen sein Geld aber an. Die Grenze wäre beim Kinderschänder. Hier würden wir dezidiert nein sagen.»

Diese Bemerkung dokumentiert die schmutzige Phantasie des Flegels Domenig. Gabriela ist 25, erscheint als untersetzte, niedliche Latina aber als wesentlich jünger. Was Domenig hier letztlich verurteilt, ist der Altersunterschied zwischen Gabriela und ihrem Freund Peter. Sein Bauernhirn und wohl auch das Hirn einiger seiner Adressaten sieht in einem Liebesverhältnis dieser Art bereits eine unzulässige Grenzüberschreitung, die mit Kindsmissbrauch verwandt ist. Man möchte einen Mann, der so redet, lebenslang hinter Gittern sehen, wenn man sich nicht vor Augen hielte, dass ihn das Schicksal bereits geschlagen und bestraft hat.

Vorfälle im 1. Halbjahr 2020

Der in seine deliktische Handlungen verfangene Domenig verweigerte jede vernünftige Zusammenarbeit. Er antwortete auf Anfragen gezielt nicht. Bekannten erklärte er, ich müsse meine Auffassungen und meinen Lebensstil ändern, da man mich in Davos sonst nicht akzeptiere.

Nicht ohne gewisse Bedenken sehe ich mich nun gezwungen, den Vertrag vom 18. November 2019 hier in vollem Wortlaut zu veröffentlichen.

HIER GEHTS ZUM VERTRAG.

Nachdem bereits im vergangenen März die Aufforderung ergangen ist, den zu Unrecht zurückbehaltenen Betrag von CHF 3'175'00 exkl. Zinsen und Umtriebsentschädigung zurückzuzahlen, werden sowohl die Stiftung als auch Dr. Peter Buser privat den HC Davos nächstens über CHF 3.4 Mio. betreiben.

Nachtrag

 

Am 28. Mai 2020 hat der Gemeinderat von Davos dem HCD verboten, die vertraglichen Gegenleistungen zu erbringen und so den Vertrag zu erfüllen. Vielleicht in einer Art Vorahnung schrieb Gaudenz Domenig am 1. Mai 2020 einen  Brief  (vorher hatte er lange Zeit jeden Dialog verweigert) und schlug eine "gütliche Einigung" vor. Der HCD wolle nicht nur die von Buser im November bezahlten CHF 3'175'000 für sich behalten, sondern darüber hinaus noch CHF 2'100'000 in Zukunft geschuldeter Beträge kurzfristig kassieren. Im Gegenzug sei er bereit, den Vertrag zu annullieren. Für die Einhaltung eigener vertraglicher Verpflichtungen könne er nicht gerade stehen, er wolle sich aber "bemühen".

Als Dr. Buser solches seinen Anwälten mitteilte, rieten diese, Domenig zum Schutze seiner Gesundheit der Behörde zu melden. Dr. Buser lehnte dies strikte ab, da er glaubt, dass der Staat in derartigen Fällen nur gerufen werden sollte, wenn gar keine andere Hilfe möglich scheint. Er will darum bitten, dass sich Familienangehörige der Angelegenheit annehmen.

© 2020 Peter Buser